Riester / Rürup / private Rente


Die 3 Schichten der Altersversorgung

Schicht 1

– Grundversorgung – dazu gehört die gesetzliche Rente, berufsständische Versorgungswerke und die Rürup-Rente, die weder kapitalisiert noch beliehen und auch nicht vererbt werden können. Bei der sogenannten Rürup-Rente erfolgt die Versteuerung nachgelagert bei Rentenzahlung.

Die berufsständischen Versorgungswerke sind für bestimmte Berufsgruppen Pflicht, z.B. Rechtsanwälte, Ärzte etc.

Die Basisrente ist eine steuerlich begünstigte kapitalgedeckte Altersversorgung, sie ist nicht umlagefinanziert. Der große Unterschied besteht darin, dass im Gegensatz zur privaten Rentenversicherung kein Kapitalwahlrecht besteht, sondern grundsätzlich nur Rentenzahlung möglich ist.

Schicht 2

– Betriebliche Altersversorgung (BAV) und Riester-Rente als kapitalgedeckte Zusatzversorgung. Auch hier gilt die nachgelagerte Besteuerung.

Die betriebliche Altersversorgung in Form von Gehaltsumwandlung, neuerdings auch mit Berufsunfähigkeitsversicherung, wird ein immer mehr verbreitetes Instrument zur Sicherung im Alter. Die Höhe der Beiträge kann selbst festgelegt werden.

Die staatlich geförderte Riester-Rente und die jährlich zustehenden Zuschüsse bieten zum Renteneintritt die Möglichkeit 30 % des angesparten Kapitals einmal zu entnehmen, das übrige Kapital wird in Rente ausgezahlt.

Die Zuschüsse zur Riester-Rente stehen nur dem in voller Höhe zu, der auch 4 % seines Bruttoeinkommens einzahlt, ansonsten werden die Zuschüsse anteilig nach dem Einzahlungen gutgeschrieben.

Schicht 3

– private Vorsorge, private Rentenversicherung, Lebensversicherung, Sparpläne und einiges mehr. Diese Vorsorgeverträge unterliegen nicht der nachgelagerten Besteuerung, da die Beiträge aus bereits versteuertem Einkommen entrichtet werden. Es sind alle Produkte, die nicht staatlich gefördert werden.

Die Möglichkeiten der privaten Vorsorge sind vielfältig. Auf jeden Fall sollte sich jeder über die verschiedenen Wege informieren und auch die Chance nutzen, zusätzliche Bausteine wie z.B. Hinterbliebenenvorsorge, Todesfallschutz und Berufsunfähigkeitszusatz mit einzuschließen.

Fazit:

Aus der heutigen Rentensituation heraus ist jeder angehalten, sich mit seiner Altersvorsorge auseinander zu setzen. Das Ergebnis aus der Hochrechnung der gesetzlichen Rentenversicherung kann zu einem Trugschluss werden, denn dieses ist keine Garantiezahlung im Alter. Sicher ist, dass die gesetzliche Versorgung nicht ausreicht und jeder selbst vorsorgen muß.

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