Private Krankenvollversicherung – Altersbeitragssicherung für Angestellte


Die private Krankenversicherung ist ein Standbein unseres Gesundheitssystems und hat neben der gesetzlichen Krankenversicherung seine Berechtigung.

Jeder der über die Jahresarbeitsentgeltgrenze von € 53.550,00 im Jahre 2014 verdient, ist gesetzlich freiwillig versichert und hat Anspruch darauf in die Private Krankenversicherung wechseln zu können. Die Voraussetzungen sind neben dem erforderlichen Mindestverdienst sowohl die gesundheitlichen Risiken und auch das Alter sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung sind verschiedene Punkte zu berücksichtigen und einer der wichtigsten ist auch die Beitragsfrage im Alter. Hier wird erstmal kurz die Vorteile für einen Angestellten erläutert.

Altersbeitragssicherung – Was muß ich berücksichtigen?

Wer als Angestellter über die Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient und gesetzlich rentenversichert ist, muss selbstverständlich berücksichtigen, dass er bei Rentenbeginn sowohl den Anteil den er selbst tragen muss, als auch den Anteil des Rentenversicherungsträgers an der gesetzlichen Krankenversicherung für Rentner direkt ausgezahlt bekommt. Dies führt schon mal zu einer nennenswerten Entlastung des eigenen Beitrages für die private Krankenversicherung.

Hinzukommt dass aus dem 10 %-igen gesetzlichen Zuschlag für die Beitragsentlastung im Alter, welcher derzeit mit dem 60. Lebensjahr entfällt, eine Reduzierung sich errechnet.
Ferner ist die aus dem eigenen Beitrag sich ergebene Beitragsentlastung, die die private Krankenversicherung dem Vertrag gutschreiben muss.

Darüber hinaus besteht noch die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer mit der Krankenversicherungsgesellschaft noch einen eigenen Betrag festlegen kann, welcher ab Renteneintritt von dem dann gültigen Beitrag abgezogen wird. Diese eigene Beitragsentlastung erhöht sich natürlich, je länger der Vertrag läuft und die Zinsen und Erträge werden dem vereinbarten Entlastungsbetrag auch noch gutgeschrieben.

Wir wollen auch nicht außer Acht lassen, dass durch das Bürgerentlastungsgesetz eine steuerliche Ersparnis monatlich gutgeschrieben wird, welcher durchaus für die Beiträge im Alter durch die Beitragsentlastungsvereinbarung verwandt werden kann.

Das bisherige Krankentagegeld entfällt ebenfalls mit Eintritt in die Rente.

Wenn wir die verschiedenen Bereiche einmal zusammennehmen und eine entsprechend gute und ordnungsgemässe Beratung und Betreuung durch einen versierten Versicherungsmakler erfolgt ist, dann stellt sich die Frage nach den immer wieder dargestellten überhöhten Beiträgen im Alter auch nicht.

Unter Berücksichtigung von persönlichen Verhältnissen und sonstigen Gegebenheiten müssen diese Punkte durchgesprochen werden.

Für Ihre Fragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch, per Mail oder per Kontakt-Formular zur Verfügung.

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